Die bisherige Elterngeldregelung hat schon viel bewirkt und dafür gesorgt, dass Väter in Elternzeit keine Exoten mehr sind. An den traditionellen Geschlechterrollen hat sich allerdings wenig verändert: Sie macht meist 12 Monate Elternzeit und übernimmt die Kinderbetreuung – er erwirtschaftet das Familieneinkommen und nimmt, wenn überhaut, die beiden Partnermonate in Anspruch. Mit dem neuen ElterngeldPlus soll sich das ändern: Ziel ist eine gleichberechtigte Aufteilung von Job und Familienarbeit. Väter sollen über eine längere Phase den Alltag mit ihren Kindern erleben und eigene Rituale entwickeln können. Und Mütter die Möglichkeit haben, schnell in ihren Job zurückzukehren, um eigene Karrierechancen zu nutzen.

Unsere Infografik zeigt, wie das neue ElterngeldPlus funktioniert, wer von der Regelung am meisten profitiert und warum die Faustformel „Doppelt so lange, aber halb so viel“ kein Nullsummenspiel ist.

2 KOMMENTARE

  1. Elterngeld Plus bietet defintiv mehr Flexibilität und bietet einfach einen viel besseren Einstieg in den Arbeitsalltag, aber gleichzeitig hat man Zeit, um sich um sein Kind zu kümmern. Ich denke, dass dies von vielen Paaren gerne in Anspruch genommen wird.

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